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Tipps und Tricks beim Fotografieren

Written By: Fotograf - Sep• 29•11

Das Thema Fotografie ist eigentlich zu umfangreich, um mit ein paar Tipps und Ticks ein perfekter Fotograf zu werden. Aber es gibt immer wieder Fehler, die der Anfänger macht und damit seine Fotos ruiniert. Bei vielen Anfängern befindet sich das Hauptobjekt in der Mitte des Bildes. Das führt meist zu sehr langweiligen Fotos. Gar nicht zu reden von „abgeschnittenen“ Beinen bei Personen, wobei das Bild nach oben hin noch reichlich Platz geboten hätte. Die Lösung dieses Problems ist der Goldene Schnitt. Schon die Maler des späten Mittelalters haben ihn verwendet. Für Fotografen hat sich daraus die Drittelregel entwickelt. Dabei teilt man gedanklich das Bild in der Senkrechten und waagerecht in jeweils drei gleiche Teile, so dass neun Rechtecke entstehen. Die Trennlinien der Rechtecke schneiden sich dann in vier Punkten. Die Drittelregel besagt nun, dass sich das Hauptobjekt in einem dieser Schnittpunkte befinden soll. So vermeidet man die Objekte immer in die Mitte zu setzen.
Wenn man Personen fotografiert, sollen diese immer in das Bild „hineinschauen“. Schaut z. B. eine Person nach rechts, sollte man sie auf die linke Drittellinie setzen. Das gleiche gilt auch für Tiere. Es soll immer in Blickrichtung mehr Platz gelassen werden als in die andere Richtung.

Wenn man Fahrzeuge fotografiert, sollen diese ebenfalls in das Bild „hineinfahren“. Also auch hier in Fahrtrichtung immer etwas mehr Raum lassen, so dass das Fahrzeug nicht gleich „gegen die Bildkante stößt“.
Fotografien sind immer zweidimensional. Es fehlt die Tiefe. Wir müssen dem Betrachter unserer Bilder eine Hilfe geben, diese Tiefe im Bild zu erkennen. Eine Methode ist es s. g. konvergierende Linien in das Bild aufzunehmen. Jeder kennt das Phänomen, dass Straßen oder Bahngleise in der Entfernung schmaler zu werden scheinen. Wir wissen natürlich, dass die Gleise nicht wirklich schmaler werden, sondern, dass es an der zunehmenden Entfernung liegt. Anders herum interpretieren wir Linien die sich einander annähern auf Fotos so, dass wir Tiefe wahrnehmen.
Auch wenn wir mehrere gleichgroße Objekte in unterschiedlicher Entfernung aufnehmen, bekommen wir einen Eindruck von Tiefe. Jeder kennt Aufnahmen von einer Reihe von Telegrafenmasten, Bäumen oder Windrädern, die scheinbar immer kleiner werden. Wir wissen, dass weit entfernte Objekte kleiner erscheinen als näher gelegene. Daher interpretieren wir kleiner werdende Objekte als Tiefe im Bild.
Manche Fotos werden verwackelt, weil die Belichtungszeit zu lang ist. Es gibt eine Faustformel, nach der man Verwackeln vermeiden kann, wenn die Belichtungszeit kürzer ist als der Kehrwert der Brennweite des Objektives. Also beispielsweise 1/60s oder kürzer bei einer Brennweite von 60mm.

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